Einnahmen – Mehr davon!

Einnahmen – Mehr davon!

Schauen wir uns also zunächst die erste Stellschraube des Vermögensaufbaus an, unsere Einnahmen.

Nun, die grundlegende Rechnung ist nicht kompliziert. Unsere Einnahmen abzüglich unserer Ausgaben er­geben den Sparbetrag und somit unser Anlagepotential. Umso größer die Einnahmen sind, desto größer wird bei gleichbleibenden Ausgaben unser Sparbetrag. Ein we­sentlicher Erfolgsfaktor unseres angestrebten Vermögensaufbaus sind also unsere Einnah­men. Unser Ziel sollte es folglich sein, diese zu steigern. Woraus generieren wir also unsere Einnahmen und wie steigern wie sie am besten?

Einnahmen aus Arbeitseinkommen

Nun, die mit Abstand größten Einnahmen beziehen wohl die meisten von uns aus ihrer tägli­chen Arbeit. Dabei ist es nicht entscheidend, ob wir als angestellt oder selbständig tätig sind. Wir erbringen in unserer Zeit mit unserer Arbeitskraft eine Leistung, für die uns Arbeitgeber oder Kunden entlohnen. Da das Arbeitseinkommen wie angenommen unsere Haupteinnahmequelle dar­stellt, sollte das größte Augenmerk auf dieses gerichtet werden. Zum einen brauchen wir es, um unseren Lebensunterhalt zu bestreiten. Zum anderen lassen sich hier in der Regel die schnellsten Steigerungen erzielen. Einsatz und Erhöhung der eigenen Fähigkeiten können uns Karriere- und Gehaltssprünge bescheren.

Trotzdem wenden wir einen Großteil unserer Lebenszeit zur Erzielung dieses Einkommens auf. Nicht immer bereitet die tägliche Arbeit uns ausschließlich Freude. Gleichzeitig leben wir in einer großen Abhängigkeit, so lange wir hauptsächlich auf unser Arbeitseinkommen angewiesen sind. Gerät unser Arbeitgeber in Schwierigkeiten oder bedrohen Konkurrenten unser eigenes Geschäft, spannt sich unsere Situation sofort an. Ein zweites Standbein wäre also nicht schlecht.

Das zweite Standbein

Woher bekommen wir also Einnahmen, die unsere Abhängigkeit von unserem Arbeitseinkommen verringern?

Eine Möglichkeit ist ein Nebenjob. Also der Tausch von weiterer Lebenszeit und Arbeitskraft gegen zusätzlichen Lohn. Für den ein oder anderen ist dies sicher ein gangbarer Weg. Meines Erachtens jedoch nicht für jemanden, der neben einer 40+ Stundenwoche weitere familiäre und soziale Verpflichtungen hat. Schließlich leben wir nicht, um zu arbeiten, sondern arbeiten, um zu leben. Diese Entscheidung liegt aber natürlich bei jedem selbst.

Eine weitere Möglichkeit ist, eigenes Können und Wissen „nebenbei“ zu vermarkten. Eine selbständige Tätigkeit im Nebenberuf wäre hier ein Weg. Gerade das Internet bietet hierzu ja mittels Online-Shops et cetera diverse Möglichkeiten. Auch hier muss jeder für sich entscheiden, ob zeitlicher Aufwand und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Auch mit Blogs verdient der ein oder andere ein Zubrot. Ob dies für mich ein Weg sein kann, wird erst die Zukunft zeigen. Vorerst bleibt es eine Option, der ich vor allem mit dem Fokus auf den Ausbau der eigenen Kompetenzen gern folge.

An anderen Stellen gern empfohlene Einnahmequellen sind Paidmailer und Umfragen. Ganz ehrlich, ich stufe diese eher als Zeitverschwendung ein. Sicher kann der ein oder andere damit ein paar Euro machen, wirklich reich werden daran aber wohl höchstens die Anbieter der Plattformen. „Reich mit Kopf“ sieht für mich anders aus und ich vermute, dass der Hintergedanke der meisten „Empfehlungen“ eher monetärer Natur ist.

Häufig liest man auch von Ratschlägen, nicht mehr benötigte Dinge über entsprechende Internetplattformen zu verkaufen. Ein zweifelsohne guter Rat. Erstens entsteht Platz in der Bude, zweitens spült dies ein paar Euro in die Kasse (welche gespart und angelegt werden können) und drittens landet der nicht mehr benötigte Gegenstand dadurch in einer sinnvollen Zweitverwendung anstatt früher oder später auf dem Müll. Als echten Einkommensstrom betrachte ich diesen Weg allerdings nicht. Schließlich tauscht man einen Gegenstand, den man bereits besitzt, nur gegen seinen Gebrauchswert in Geldeinheiten. Nach dem Tausch besitzt man also nicht mehr als zuvor, man besitzt den Wert nur in einer anderen Form. Trotzdem, auf jeden Fall machen, wenn man Dinge hat, die man nicht mehr benötigt!

Einnahmen aus Kapitalanlagen

Woher nun also dauerhafte Einnahmen beziehen, die einen von der eigenen Arbeitskraft unabhängiger machen? Nun, am besten lässt man sein angespartes Vermögen für sich arbeiten. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Ohne Urlaub und Krankentage, rund um die Uhr.

Es gilt also, Vermögen aufzubauen und dieses möglichst ertragreich anzulegen. Womit sich auch der Kreis zur anfänglichen Gleichung schließt. Einnahmen abzüglich unserer Ausgaben ergeben unseren Sparbetrag und somit unser Anlagepotential. Dieses wiederum richtig angelegt, erhöht unsere Einnahmen, somit unseren Sparbetrag, somit unser Anlagepotential. Schaltet man hier seinen Kopf ein, bewegt man sich mehr oder weniger automatisch in eine Aufwärtsspirale. Der Einkommensstrom aus Kapitalanlagen wächst immer weiter an und deckt mehr und mehr unserer täglichen Ausgaben. Die Abhängigkeit von unserem Arbeitseinkommen sinkt. Das Ergebnis: Reich mit Kopf.

Hier noch einmal zusammengefasst dargestellt unsere Einkommensströme. Für die meisten von uns macht (noch) das Arbeitseinkommen den Hauptteil aus. Das Ziel besteht darin, das Einkommen insgesamt zu steigern und insbesondere den Anteil des Einkommens aus Kapitalanlagen, oft auch als passives Einkommen bezeichnet, anwachsen zu lassen.

Nachdem wir uns mögliche Einnahmequellen angesehen haben, werden wir im nächsten Artikel einen Blick auf die Ausgabenseite werfen.

Seht ihr weitere Einnahmemöglichkeiten? Dann immer her mit euren Kommentaren. 😉

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